Der Bitcoin-Mempool, lebendig
Wartende Transaktionen fallen als Kacheln auf die Halde — so groß wie das, was sie bewegen, gefärbt nach Alter, Gebühr oder Art. Bestätigte fliegen in den Block. Man sieht dem Netz beim Atmen zu.
MIT-lizenziertKein Konto, keine ZählungNur beobachtend, keine SchlüsselSechs Ansichten, fünf Wirte
Was es ist
OrangeDeck zeichnet den Bitcoin-Mempool so, wie er sich tatsächlich verhält. Jede wartende Transaktion ist ein Quadrat. Sie häuft sich, sie wird geschürft, sie wird verdrängt — und man sieht es geschehen, statt eine Zahl zu lesen.
Darum herum liegen fünf weitere Ansichten: eine Blockuhr für das Tablet an der Wand, Kennzahlen des eigenen Schürfers, ein Blockforscher, beobachtete Adressen, und ein Markt-Reiter mit Kerzen, kumuliertem Volumendelta und Liquidationen.
Sechs Ansichten
- 01FeedDer Mempool als lebendige Kachelgrafik, daneben der letzte Block. Farbe nach Alter, Gebühr oder Art.
- 02UhrBlockhöhe, Gebühren, Kurs, Hashrate und Halving-Countdown — groß, ohne Bedienung. Für das Tablet an der Wand.
- 03MinerHashrate und beste Schwierigkeit des eigenen Bitaxe, gegen die Netzschwierigkeit gehalten.
- 04ExplorerSuche nach Höhe, Hash, TxID oder Adresse. Blöcke und ihr Inhalt zum Durchblättern, samt Verdrängungen.
- 05WalletEigene Adressen, nur beobachtet. Die eigenen Transaktionen stechen hervor, solange sie in der Halde liegen.
- 06MarktKerzen, kumuliertes Volumendelta und Liquidationen, über Börsen hinweg verdichtet.
Wo es läuft
- Jeder Linux-DesktopEin gewöhnliches Fenster. Wayland mit Rückfall auf X11.
- Als Widget oder LeisteLayer-Shell auf niri, sway, Hyprland, river, labwc.
- In DankMaterialShellAls Dashboard-Reiter, Leistenpille oder Desktop-Widget.
- Windows und macOSDerselbe Bau, dieselben Ansichten.
- AndroidTelefon oder Tablet. Jede Ansicht mit eigener Verknüpfung auf dem Startbildschirm.
Warum OrangeDeck
- 01Es ist ein Betrachter, sonst nichtsEs kennt keinen privaten Schlüssel, kann nicht unterschreiben und trägt keine Bibliothek mit, die das könnte.
- 02Kein Server von unsEs spricht mit mempool.space oder mit dem eigenen Node. Keine Zählung, keine Absturzberichte, kein Konto.
- 03Gemessen statt geratenWo eine Zahl ein Modell ist und keine Messung — die Liquidations-Heatmap — steht das auf dem Schirm, samt ausgeschriebener Annahmen.
- 04Eine Codebasis, fünf WirteDasselbe QML zeichnet Fenster, Widget, Leiste und Telefon. Was an einer Stelle behoben ist, ist es überall.
- 05Zum NachlesenMIT-lizenziert, nichts verschleiert, und die Begründungen stehen in den Commits statt verloren zu gehen.
Fragen
Braucht es meine Schlüssel?
Nein. Es kann nichts unterschreiben. Beobachtete Adressen gibt man als Adresse oder xpub ein; sie verlassen den Rechner nur als Guthabenabfrage.
Woher kommen die Daten?
Aus mempool.space, oder aus der eigenen Instanz — das ist eine Einstellung. Marktdaten kommen aus den öffentlichen Kanälen der Börsen.
Telefoniert es nach Hause?
Nein. Es gibt keinen Server von uns, keine Auswertung und keine Absturzberichte.
Was kostet es?
Nichts. MIT-lizenziert, und es gibt keine bezahlte Stufe.
Ist die Liquidations-Heatmap echt?
Nein, und sie sagt es auf dem Schirm. Niemand veröffentlicht fremde Positionen; sie ist ein Modell mit ausgeschriebenen Annahmen.
Läuft es auf einem Tablet an der Wand?
Dafür ist die Uhr da — große Zahlen, keine Bedienung. Der Android-Bau hat eine Verknüpfung direkt dorthin.